Communities of Pratice als Orientierungsrahmen für die Gestaltung virtueller Lernumgebungen
So manchem Studiendekan wird bei dem Wort distance learning warm ums Herz. Die Vorstellung, bei einenMinimum an Kosten und Lehrpersonal, ein Maximum an Studierenden aus bequemer Distanz zu erreichen,beflügelt die Vorstellung von einer virtuellen Universität. Die auf schnellen Netzwerken und entsprechenderKommunikationssoftware basierende Innovation bei Unterrichtstechnologien wäre demnach bei knappenRessourcen eine willkommene Möglichkeit zur Rationalisierung des Lehr-/Lernbetriebs. Von außen be-trachtet, erfüllen Universitäten oft eine Selektions- und Legitimationsfunktion, indem sie akademische Gradeverleihen, die für ein bestimmtes Volumen an mitgenommenen Kenntnissen stehen. Bei dieser Sicht handeltes sich um eine Art Transportperspektive, bei der Studierende die Rolle von Wissensempfängern und Univer-sitäten jene des Wissenslieferanten einnehmen. Das Internet wäre so gesehen eine geeignete Technologie, dieDurchflußgeschwindigkeit und Reichweite von Wissen zu erhöhen.
Die Adresse lautet: http://www.parnold.de/present/arnold_putz_2000.pdf